Surfen auf der Couch

Gut, ich habe beschlossen Barcelona muss doch bis nächstes Jahr warten, denn momentan habe ich doch nicht so richtig Zeit und der Gedanke an Weihnachten versetzt mich auch schon wieder ein bisschen in Schwingungen….

Aber ich bin auf eine ganz andere Idee gekommen noch günstiger zu reisen: Couch Surfing. Ich bin allerdings nicht allein darauf gekommen, sondern weil eine Freundin das vor Kurzem gemacht hatte, aber niemandem davon erzählt hatte, weil sie nicht wusste wie das werden wird und es erstmal für sich behalten wollte. Allerdings sprach sie von super Erfahrungen, die sie dort gemacht hat.

Beim Couch Surfing sucht man sich quasi eine Couch in einem anderen Bundesland oder meist auch eher in einem anderen Land (was ja auch viel interessanter ist, als im eigenen Land zu bleiben) auf der man dann seine Nächte verbringt, während man in diesem Land Urlaub macht, feiern geht usw. Die Couch gehört Leuten, die sie als “Bleibe” im Internet anbieten. Somit also eine kostenlose Möglichkeit irgendwo zu übernachten und die Chance neue Leute und vor allem Kulturen viel näher kennen zu lernen, als wenn man in einem Hotel schlafen würde.

Man kann nun allerdings nicht immer solches “Glück” haben wie meine Freundin und sollte auch vorsichtig sein, zumindest wäre ich das… Es gibt eine Seite im Netz, die als Couch Surfing-Portal gilt: guckt euch die mal an. Da kann man auch selbst ein eigenes Profil erstellen, um mit den Leuten vorher in Kontakt zu treten. Das ist natürlich auch notwenig, um die Menschen vorher ein bisschen besser kennen zu lernen..wenn auch zunächst nur virtuell.

Da ich jetzt wirklich angetan von der Sache bin, habe ich mir überlegt, dass ich mir einen Couchsurfer in Barcelona suchen werde. Vielleicht wird der ja dann auch gleich mein Shopping-Guide ;)

Günstig um die ganze Welt

Bevor ich mir solch eine “Luxusreise” gönne, möchte ich noch eine andere kleine Reise starten, vielleicht auch nur übers Wochenende. Allerdings sollte der Preis stimmen, denn bevor ich mich auf die Hohe See begebe, muss ich ein bisschen sparen. Ganz aufs Reisen verzichten, möchte ich allerdings nicht.

Im Netz habe ich ja schon diverse günstige Reiseangebote gefunden. Ich hatte ja geschrieben, dass ich kein Fan von Reisebuchungen im Internet bin, aber wenns ums Sparen geht, dann bin ich hier an der richtigen Adresse. Ich habe es natürlich vorerst im Reisebüro versucht, aber die Preise sind einfach zu happig. Aus diesem Grund habe ich mir schonmal ein paar Tipps von Freunden geben lassen, die regelmäßig günstige Reisen im Internet buchen. Und hier präsentiere ich die drei Favoriten:

www.billigweg.de

www.billig-reisen.urlaubswerk.de

www.reisen.de

Also das sind die Seiten, mit denen ich ganz gut klargekommen bin. Falls ihr noch andere Vorschläge oder Insidertipps habt, dann lasst es mich bitte wissen! Ansonsten werde ich mich jetzt auf die Suche nach einer Reise nach Barcelona machen. Die Shoppinghallen rufen……!!!!!

 

Highlight auf hoher See

Wie ihr ja schon mitbekommen habt, bin ich ein kleiner Reisefan! :)

Und mein nächster Traum ist auch schon geboren. Daran ist das Fernsehen Schuld, denn durch eine Reportage bin ich letzte Woche darauf aufmerksam geworden: Oasis of the Seas! Ein Kreuzfahrtschiff der Extraklasse und nicht nur der Extraklasse, sondern das größte Kreuzfahrtschiff der Welt.

Mal ein paar Daten: 361 Meter lang, etwa 60 Meter breit, 65 Meter hoch, 9 Meter Tiefgang, Platz für etwa 6200 Passagieren, 2165 Besatzungsmitglieder und 900 Millionen Baukosten. Damit ist es nicht nur das größte Schiff der Welt, sondern auch das teuerste, das jemals in Auftrag gegeben und gebaut wurde.

Boah, war ich baff! :) Vor allem, was man auf diesem Schiff alles veranstalten kann. Mal abgsehen davon, dass ich noch nie mit einem Kreufahrtschiff gefahren bin und das immer als “alte Leute-Urlaub” empfand, war ich bereits durch die Reportage schon angetan.

Man hat extrem viele Möglichkeiten sich dort zu beschäftigen. Beispielsweise gibt es eine kleine Surfanlage, es gibt ein Seil, über das man über den “Schiffsgraben” fahren kann. Man kann in der Einkaufsmeile flanieren oder sich im “Central Park” zurückziehen – ein Park, der sich nach oben offen längs auf dem Schiff erstreckt, 12 175 Pflanzenarten umfasst und Vogelgesang bietet (den allerdings nur aus der Anlage).

Abends hat man die Möglichkeit Bars und Clubs im Entertainment Place zu besuchen oder sich auf der Theaterbühne eine atemberaubende Show anzusehen.

Ich glaube, ich sollte anfangen zu sparen, denn dieses Highlight möchte ich mir nicht entgehen lassen!

Marathon-Feeling

Meine nächste Reise ging nach Berlin…keine Reise zum Entspannen, denn ich bin am Wochenende den Berlin-Marathon mitgelaufen. In meiner Freizeit, meist nach der Arbeit, gehe ich im Schnitt eine Stunde laufen, am Wochenende ein bisschen länger, wenn es zeitlich in den Plan passt. In Amsterdam war ich auch laufen..wunderschön!

Jedenfalls habe ich mich fit genug gefühlt, um diesen Marathon anzutreten. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass ein Kilometer sooo lang sein kann. Das war am 41 Kilometer-Schild unter den Linden. Gut, dass ich Freunde mithatte, die mich unterwegs angefeuert haben. Die haben mir bei der Hälfte und auch nochmal zum Schluss einen guten Schub gegeben.

Nach 4 Stunden bin ich dann endlich durchs Ziel gelaufen und habe meine wohlverdiente Medaille in die Hand nehmen können. Meine Oberschenkel haben geschmerzt und gebrannt wie Feuer, aber ich war einfach glücklich, dass ich es geschafft habe. Das war nämlich erst mein zweiter Marathon. Meine Premiere hatte ich in Hamburg.

Ich finde es aber immer erstaunlich, welches Tempo die Läufer an der Spitze an den Tag legen. Das ist wirklich unmenschlich….2 Stunden und 5 Minuten hat der Kenianer Patrick Makau gebraucht und bei den Frauen hat Aberu Kebede aus Äthiopien mit 2 Stunden und 23 Minuten gesiegt. Ich weiß nicht, was die schlucken….

Mein Ziel ist es für den nächsten Marathon oder vielleicht auch erst für den übernächsten Marathon meine Zeit auf unter vier Stunden zu verbessern. Ist auf jeden Fall ein realistisches Ziel. Vielleicht kann ich auch eine Freundin überreden, die auch regelmäßig läuft. Denn teilweise war es auf der Strecke ganz schön einsam….

Back from Amsterdam

Hallo…ich weiß nicht, ob sies schon wussten…aber ich bin zurück aus Amsterdam! Wow, war das gut. Und NEIN, wir haben keine Kekse mitgebracht, das war uns dann doch zu dumm. Wir hatten trotzdem eine Menge Spaß. Neben einem Kulturprogramm stand natürlich auch der Spaß im Vordergrund und den hatten wir dann meist abends.

Besonders beeindruckend fand ich die vielen Grachten mit den tausenden von Brücken. Ich weiß nicht warum, aber ich musste irgendwie an Venedig denken. Museen haben wir nicht so viele besucht, das war uns zu langweilig.

Aber trotzdem wir keine Kekse mitgebracht haben, waren wir naürlich auch in vielen Coffeeshops, das gehört schließlich dazu. Genau wie der Rotlichtbezirk Walletjes. Da wollten meine Kumpels unbedingt mal hin und deswegen haben wir uns einen Abend dort einmal hinbegeben…natürlich nur um zu gucken! ;)

Ausgehviertel Nummer Eins war natürlich der Rembrandtplein durch seine Theater, Kinos sowie vielen Restaurants und Gaststätten. Da waren wir an zwei Abenden und danach in der Nähe des Leidseplein. Dort findet man viele Diskotheken, Bars und Clubs.

Dann gings wieder zurück in die Hauptstadt. Für einn kurzen Trip haben wir jedenfalls viel gesehen. Ist eine tolle Stadt, die ich jedem empfehlen kann! Vor allem, wenn man so günstig mit dem Zug reisen kann. Dafür kann man dann auch mal 6 Stunden in der Bahn verbringen. Mit dem Flugzeug inklusive Abfertigung usw. würde man ja fast genauso lange brauchen, müsste jedoch den dreifachen Preis bezahlen.

Wir haben uns vorgenommen nun öfter mal ein paar Städtetouren zu machen. Das lohnt sich wirklich! Es gibt so viele Städte in Europa die ich noch nicht gesehen habe, wenn ich das mit den anderen Ländern vergleiche, in denen ich schon war. Und drei bis vier Tage reichen ja meist vollkommen aus für eine Großstadt. Danach hast du vom ganzen Laufen die Nase eh voll und dein Kulturpensum ist auch bei weitem erfüllt! :)

Goeden dag, Holland!

Ich bin nun schon eine Weile aus meinem Urlaub zurück, der wirklich sehr schön und erholsam war. Aber da ich davon nicht genug bekomme, werde ich morgen mit Freunden ein paar Tage nach Amsterdam fahren. Ich musste mich dieses Mal nicht mit der lästigen Suche beschäftigen, das haben die anderen übernommen. Über Google Street View konnte ich mir unsere Bleibe angucken – find ich super was heutzutage alles möglich ist. Ich konnte mir nicht nur unser Hotel angucken, sondern diverse Straßen und Sehenswürdigkeiten, die sich in der Nähe befinden (zumindest von außen!). Erstaunlich wie viele Coffee-Shops es dort gibt, ich dachte immer, die anderen würde übertreiben. Allerdings habe ich auf Tütchen keine Lust, dafür sind die Shops ja nun auch berühmt und berüchtigt. Gerade letztens habe ich wieder eine Reportage im Fernsehen gesehen, die Polizisten bei Drogenhändlern an der deutsch-holländischen Grenze zeigt. ALLE  Fahrer der Autos, die sie aus dem Vekehr gezogen haben, hatten ihre Tütchen mit dabei. Niemand weiß natürlich was davon, dass selbst der Kauf von Drogen in den Niederlanden verboten ist – das ist schlichtweg eine Auslandsstraftat! Erschreckend war für mich auch, wie viele junge Leute dabei sind. Also gerade mal Teenager im Alter von 15 bis 20 Jahren!!! Die tuckern eben mal mit ihren Fahrrädern über die Grenze, rauchen ihr Zeug im Shop und nehmen sich noch etwas als Erinnerung mit nach Haus……

Aber gut, ich wollte eigentlich noch etwas positives erwähnen: Wir müssen uns den Stress mit dem Auto nicht antun! Denn wir fahren einfach mal für 80 Euro hin und zurück mit dem ICE 6 Stunden von Berlin nach Amsterdam. Unter anderem haben wir die Reise aus diesem Grund gebucht. So günstig bekommt man das nicht alle Tage. Und in Amsterdam war noch keiner von uns! Goeden dag, Holland! :)

Reisen im Internet

Die schöne Zeit im Jahr ist wieder gekommen: Ich habe Urlaub und eine Urlaubsreise steht auch direkt vor der Tür! Allerdings war das wieder eine Tortur…. Ich habe mich von den PC gesetzt und wollte mir bequem eine Reise über das Internet aussuchenund gleich buchen. Es gibt ja eigentlich auch nichts leichteres als das – dachte ich mir jedenfalls. Bereits nach 15 Minuten habe ich fast die Nerven verloren und schon keine Lust mehr gehabt. Es geht einfach nicht und ich merke es immer wieder: das Internet ist für Reisebuchungen einfach noch nicht weit genug entwickelt. Wenn man einen schönes Hotel sucht, dann wird man schon irre. Die Seiten und Angebote sind nicht strukturiert und irgendwann sieht man gar nicht mehr durch. Deswegen habe ich meien Sachen geschnappt und bin in unser Stammreisebüro gefahren. Da wird man gut beraten! Man sagt, was man haben will, welche Extras noch enthalten sein sollen und es wird einem eine übersichtliche Anzahl von Reisen vorgestellt und nicht 35 Millionenn verschiedene Vorschläge. Wenn man gar keine Ahnung hat, dann bekommt man vielleicht auch etwas empfohlen oder wird auf spezielle Angebote hingewiesen. Wenn man sich nicht gleich entscheiden kann, dann kommt wieder das Internet zur Hilfe, denn dafür ist es wieder gut zu gebrauchen: Hotelbewertung. Zusätzlich kann man sich dort nämlich Meinungen von anderen Reisenden einholen und auch noch mehr Bilder von den Hotels, Zimmern und der Umgebung sehen. Das hat mir beispielsweise schon oft weitergeholfen und vor manchem Schrecken bewahrt, wenn die Frau im Reisebüro doch nicht auf dem neusten Stand war (das war allerdings nicht mein Stammreisebüro – man kann sich eben nur auf Bewährtes verlassen). So konnte ich wieder Nerven und graue Haare sparen und mir bequem eine Reise aussuchen. Die Reiseunterlagen waren auch innerhalb von 2 Tagen bei mir. Jetzt kann es endlich losgehen: UUUUULAUB!!!!!!

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